Das
Projekt " Bienenlehrpfad " wurde von der
ehemaligen Tourismusreferentin der Stadtgemeinde St. Andrä,
Josefine Verschnig, geplant und initiiert .
In Zusammenarbeit mit der Hauptschule St. Andrä entstand am
Ostufer der Lavant, vom St. Andräer See bis Mühldorf, ein
Lehrpfad, der die Bedeutung der Bienen
für die Ökosysteme des Lavanttales aufzeigen und den
Menschen nahe bringen soll.
Der Lehrpfad ist als Rundwanderweg angelegt und führt über
eine Wegstrecke von ca. 5,5 km.
Schautafeln informieren über das Leben der Bienen und
veranschaulichen in zahlreichen Grafiken das Leben im Bienenstaat,
die Bienensprache, sowie die Funktion der Bienen bei der
Bestäubung der Blütenpflanzen.
Begleitend beschreiben zusätzliche Tafeln Blütenpflanzen,
Bäume und Sträucher entlang des Wanderweges, der damit
zu einem lebendigen und interessanten " Klassenzimmer
Natur" wird.
Die Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben und verstehen
zu lernen,
wird auf diese Weise in die Gesundheit fördernde
Funktion eines Wanderweges gelungen integriert.
Das Lavanttal, als Paradies Kärntens bezeichnet, ist (noch)
für seinen Obstreichtum bekannt, der sich in einer
vielfältigen Palette an Produkten präsentiert.
Edelobst, Apfelsaft und Apfelmost,
sortenrein oder verschnitten, kostbare Edelbrände aus
Steinobst, der berühmte Weinbirnenschnaps der Weinbirnen -
Bruderschaft, und als jüngste Kreation Gewürz- und
Kräuteressige in vielen Varianten sind ein Beweis für die
wirtschaftliche Bedeutung des Obstanbaues im Lavanttal.
Damit der Obstreichtum auch künftigen Generationen eine
Erwerbsmöglichkeit bietet, muss das Interesse an der
Bienenzucht geweckt werden.
Dieser Bienenlehrpfad möge ein Beitrag dazu sein, dass das
Lavanttal seinem Ruf als Paradies Kärntens auch in Zukunft
gerecht wird.
Schautafeln